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HILCHENBACH

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Siegener Zeitung vom 05.05.2010

„Musik für die Seele“

Auch die jungen Notebusters mischten schon kräftig mit. Stadtorchester Hilchenbach feierte 75. Geb. mit Konzert

 

Hilchenbach. 75 Jahre zusammen zu musizieren, ist keine Kleinigkeit und erfordert ein hohes ehrenamtliches Engagement. Und ohne dieses hätte auch das Jubiläumskonzert des Stadtorchesters Hilchenbach (Leitung: Markus Heider) in der Schützenhalle nicht stattfinden können. Viele Gäste aus Verwaltung, Politik und Kirche waren gekommen. Als Ehrenmitglieder waren vertreten: Berthold Klein, Günter Schneider, Werner Steidel (Tenorhorn) und Alfred Menn (Tuba).

Bunt gemischt war das Repertoire, das neben klassischen und modernen Werken auch Liebhabern der Marschmusik etwas bot. In diesem Sinne erfolgte locker der Auftakt mit „Mars der Medici“, ein vielgespielter Marsch von Musikkapellen und Spielmannszügen; danach begrüßte 1. Vorsitzende Tina Weber alle Anwesenden. Eher dramatisch ging es bei der Interpretation von „Everest“ zu, einem Werk, in dem die Schwierigkeiten beim Besteigen des mit 8850 Meter höchsten Berges der Welt musikalisch umgesetzt werden. Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab und Pastor Rüdiger Schnurr bezeichneten in ihren Grußworten das Stadtorchester als wichtigen sozialen Partner, man könne stolz auf diesen Verein sein.

Eine hervorragende Leistung bot dann das Stadtorchester mit Musik aus „Starlight Express“ ab, dem rasantesten Musical der Welt, in dem vom Traum eines Kindes von der Weltmeisterschaft der internationalen Züge erzählt wird. Anschließend betonte MdL Monika Brunert-Jetter, dass das Stadtorchester eine Bereicherung für jedermann“ sei. „Musikmachen ist Musik für die Seele“, meinte die Politikerin und überreichte Tina Weber „flache Blumen“. Feierlich, besinnlich und formschön gestaltet, passte dazu „Eventide Fall“ – ein Werk, das das Eintreten der Dämmerung und eine von Kerzen erleuchtete Kirche beschreibt.

Theo Sting, 1. Vorsitzender des Volksmusikerbundes Kreisverband Siegen-Wittgenstein, hob die hohe Motivation und stetige Bereitschaft des Stadtorchesters hervor. Er ehrte Lothar Klein, der auch zum Ehrenmitglied ernannt wurde, für 50-jährige, Markus Hoffmann für 25-jährige sowie Lothar Mergler und Tina Weber für je zehnjährige aktive Mitgliedschaft. Mit dem Marsch „Alte Kameraden“ wurde dem Publikum danach noch ein beliebter Ohrwurm geboten, ehe es in die Pause ging.

Mit einer starken Leistung überzeugte im zweiten Teil das Jugendorchester Notebusters, das ebenfalls von Markus Heider geleitet wird. Von den drei dargebotenen Stücken war das letzte besonders fetzig: „The Final Countdown“, bei dem die jungen Musikanten als Gag von der Bühne liefen und zum Schlusstakt wieder zurückkehrten.

Das Stadtorchester selbst setzte danach mit dem „Ruetz-Marsch“ wieder auf Marschmusik; die wird eben gerne gehört und kommt immer gut an. Die Rosinen aus dem Kuchen freilich pickten die Musizierenden mit „Abba Gold“ – einem Medley der größten Hits der berühmten Pop-Gruppe. Eine Hommage an den Luftschiff-Konstrukteur „Graf Zeppelin“ ließ das Orchester mit dem gleichnamigen Militärmarsch von Carl Teike erklingen.

Wer kennt nicht „One Moment in Time“, jenen facettenreichen Pop-Song? Ein unglaubliches Volumen, das das Stadtorchester hier zeigte, und entsprechend fiel auch der Beifall aus! Nach so viel musikalischem Duft passte als Zugabe und frische Brise die „Berliner Luft“, zumal die Musizierenden schon ganz schön schwitzten, wie Dirigent Markus Heider verlauten ließ. Zum endgültigen Abschied spielte das Stadtorchester die deutsche Nationalhymne, als Ausklang eines in jeder Hinsicht gelungenen Konzerts!

Bürgermeister Hasenstab

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Musikerinnen, liebe Musiker!

Musik komme von Herzen und möge zu Herzen gehen.“– mit diesem Satz von Ludwig van Beethoven gratuliere ich dem Stadtorchester Hilchenbach zum 75-jährigen Bestehen ganz herzlich. Ich tue dies in meinem Namen als auch im Namen des Rates und sicher auch der ganzen Stadt.

Spielen Sie weiterhin so engagiert und voller Leidenschaft, denn der Satz von Ludwig von Beethoven hat einen hohen Anspruch, und es ist gewiss nicht immer leicht, ihn einzulösen. Doch Engagement und Liebe sind die überzeugendsten Vermittler und Botschafter für die eigene Sache. Denn wie sagte schon Richard Wagner: „Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft.“

Das Stadtorchester macht nicht nur Musik, nein, die Musikerinnen und Musiker spielen sich direkt in die Herzen der Zuhörer. Es leistet für das kulturelle Renommee, das unsere Stadt in der Region und im Land genießt, einen wichtigen Beitrag, auf den wir nicht verzichten mögen.

Ich wünsche dem Stadtorchester Hilchenbach und seinen Mitgliedern weiterhin jenes „beherzte“ Musizieren, das die musikalischen Leistungen so überzeugend macht. In diesem Sinne weiterhin viel Freude am Spielen und alles Gute für die Zukunft.

 

Ihr
Hans-Peter Hasenstab
Bürgermeister

Liebe Musikerinnen, Liebe Musiker,

dem Stadtorchester Hilchenbach gratuliere ich herzlich zum 75-jährigen Jubiläum.

In all den Jahren haben die Mitglieder des Stadtorchester Hilchenbach durch die Pflege der Volksmusik zum kulturellen Leben beigetragen. Respektvoll können die heutigen Musiker und Musikerinnen auf die älteren Vereinskameraden blicken , welche 75 Jahre, auch in schwierigen Zeiten treu den Fortbestand des ehemaligen Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach gesichert haben.

Viel Arbeit und Geduld ist nötig, um immer wieder neuen Nachwuchs auszubilden, in den Verein zu integrieren und zu motivieren.

Deshalb besonderen Dank an alle Aktiven und Ausbilder welche sich uneigennützlich für dieses Stadtorchester einsetzen und einen harmonischen Eindruck hinterlassen.

Für die weitere Zukunft wünsche ich viel Erfolg und reges Interesse bei jung und alt.

 

Mit den besten Wünsche für das Stadtorchester
Theo Sting 
1. Vorsitzender des Volksmusikerbund NRW im Kreisverband Siegen-Wittgenstein

Paul Breuer

Liebe Leserin, lieber Leser,

zum 75-jährigen Bestehen gratuliere ich dem Stadtorchester Hilchenbach recht herzlich. Das Orchester kann auf eine vergleichbar lange Geschichte zurückblicken. Vorläufer war der 1910 gegründete Posaunenchor des Volksvereins. Aus ihm entstanden ein kirchlicher Posaunenchor und im Jahr 1935 der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach. Um sich zukunftsfähig weiterzuentwickeln, beschlossen die Mitglieder im Jahr 2002, die musikalische Arbeit jenseits der Feuerwehr weiterzuführen. So wurde im Jahr 2003 das Stadtorchester Hilchenbach gegründet.

Das Orchester steht für musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau, aber auch für Freude am Leben und für die Verbundenheit mit unserer Heimat. Das Hilchenbacher Stadtorchester ist wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Es hat in den vergangenen 75 Jahren herausragende Ereignisse in Hilchenbach und der gesamten Region musikalisch mitgestaltet und umrahmt: z.B. die 700-Jahr-Feier der Stadt Hilchenbach, Gillerberg- und Gauturnfeste, das Musikfest der Nationen in Siegen, Schlosshofkonzerte in Bad Berleburg, Mai-Platzkonzerte, unzählige Vereinsjubiläen, das Hilchenbacher Schützenfest, zahlreiche Weihnachtskonzerte und Messen in der katholischen Kirche. Die langjährige Partnerschaft mit der Militärmusik Laupen/Schweiz ist ebenfalls prägend für die 75-jährige Geschichte des Orchesters.

Nur durch regelmäßige Proben und jahrelanges Üben hat das Stadtorchester Hilchenbach die Qualität erlangt, die es heute besitzt. Den Musikern, insbesondere dem engagierten Vorstand, gilt daher mein ausdrücklicher Dank. Ich wünsche dem Verein, allen Mitgliedern, Freunden und Gästen ein unterhaltsames Jubiläumskonzert und einen vergnüglichen Abend.

 

Ihr
Paul Breuer
Landrat

Siegener Zeitung vom 08.12.2009

Besinnliche Klänge zum Advent

Stadtorchester Hilchenbach und Jugendorchester erfreuten beim Konzert ihr Publikum

 

Hilchenbach. Für vorweihnachtliche Stimmung sorgte am zweiten Adventssonntag das Stadtorchester Hilchenbach mit seinem Jugendorchester Notebusters mit einem besinnlichen Konzert in der katholischen St.-Vitus-Kirche.

Nach Gruß- und Einleitungswort von Pfarrer Martin Assauer und Dirigenten Martin Hommerich eröffnete das Stadtorchester Hilchenbach die Veranstaltung mit dem einfühlsam interpretierten "Song of Adoration", einer Fantasie von Roland Kernen über den schönen Choral "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" und ließ im Anschluss anschaulich und überzeugend "In The Bleak Mid-Winter", ein berühmtes englisches Weihnachtslied, erklingen, dessen Text Christina Rossetti verfasste und das Philipp Sparke in einem meisterlichen Arrangement formte.

Der von den Konzertbesuchern mitgesungene Choral „Es ist ein Ros`entsprungen“ wurde von den Musikern andachtsvoll begleitet und wirkte dank der hervorragenden Akustik des Gotteshauses ebenso großartig wie die anschließend dargebotene Fantasie über deutsche Weihnachtslieder, in der „O Tannenbaum“, „Alle Jahre wieder“ und „Süßer die Glocken nie klingen“ zu Gehör gebracht wurden.

Nicht nur Musik wurde an diesem Adventsnachmittag geboten, sondern auch die von Laura Kleinstück vorgetragene humorvolle Geschichte „Der kleine Flori und der Nikolaus“. Ebenso aufmerksam hörte das Auditorium zu, als Martin Hommerich den erlebnisreichen Bericht „Der Weihnachtsbaumständer“ vortrug.

Dass die Hilchenbacher guten musikalischen Nachwuchs in ihren Reihen haben, wurde nach diesen Wortbeiträgen deutlich, als das Jugendorchester Notebusters, verstärkt durch einige Mitglieder des Stadtorchesters, unter der Leitung von Markus Heider agierte und mit großen Engagement die Werke „Te Deum“, „One Hand, One Heart“, „Romance“ und das eindrucksvoll intonierte „Highland Cathedral“ darbot. Nach ihrem gelungenen Auftritt wurden die jungen Musiker vom Nikolaus mit kleinen Gaben bedacht.

Mit dem vom Stadtorchester Hilchenbach musikalisch und von den Zuhörern mitgesungenen Weihnachtsliedern „Macht hoch die Tür“ und „O du Fröhliche“ wurde das Programm fortgesetzt. Jan van der Roost schuf den ruhigen Satz „Adagio For Winds“, der durch seine Melodische Weite und Ausdruckskraft besticht, was die Ausführenden konzentriert und souverän unter Beweis stellten. Nach Verlesen der Weihnachtsgeschichte des Apostels Lukas widmeten sich die sinfonischen Blasmusiker unter dem Titel „The Spirit Of Christmas“ dem „Geist der Weihnacht“, inklusive der frohen Botschaft „Fürchtet euch nicht“. Mit dem Werk „Amen“ und dem als Zugabe gewährten Titel „Tochter Zion“ setzten sie einen würdigen Schlusspunkt unter ein besinnliches und auf die Weihnachtszeit vorbereitendes Adventskonzert.

Siegerlandkurier vom 11.10.2009

Hilchenbach. Tag der deutschen Einheit

Feierstunde am 3. Oktober 2009

 

Die Stadt Hilchenbach beging auch im Jahr 2009 den Tag der Deutschen Einheit mit einer Feierstunde, um die Wiedervereinigung dauerhaft zu würdigen.

Einen "Lichtblick der deutschen Geschichte" nannte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab die erreichte Deutsche Einheit bei seiner Begrüßung im Gebrüder-Busch-Theater. Den damit eingeschlagenen Weg gelte es konsequent weiter zu verfolgen, um dauerhaft ein freies, gerechtes und friedliches Europa zu erhalten.

Der Verwaltungschef freute sich, mit Stephan Hilsberg einen prominenten Festredner ankündigen zu können, der als Gründungsmitglied der SPD der DDR, Mitglied der ersten Volksvertretung der DDR und heutiger Bundestagsabgeordneter über ausgezeichnetes Wissen für diese Veranstaltung verfüge. Er beeindruckte die Gäste mit seiner Festrede.

Wie wichtig es ist, dieses deutsche Glück nicht zu vergessen, betonte Stephan Hilsberg in seinem treffenden Schlusswort: "Die Deutsche Einheit, täglich erlebt von Millionen Menschen, ist so selbstverständlich geworden, dass man gelegentlich Festveranstaltungen braucht, um daran zu erinnern."

Zum Gelingen der Feierstunde trugt auch das Stadtorchester Hilchenbach bei. Unter der Leitung von Martin Hommerich zeigten die Musiker ihr Können beim Festlichen Einzug von Hans Hartwig, der Petite-Ouvertüre von Matthias Glantschnig und dem Glück-Auf-Marsch von Rudolf Roick. Ein besonderes Erlebnis für alle Gäste war auch diesmal die gemeinsam gesungene Nationalhymne.

Siegener Zeitung vom 20.05.2009

„... steig ich zum Himmel“

Hilchenbach. Musikalische Reise mit dem Stadtorchester/ Auch der Nachwuchs überzeugte

 

hmw. Auf eine musikalische Reise „Rund um den Globus“ nahm am Sonntagnachmittag das Stadtorchester Hilchenbach sein Publikum in der ausverkauften Schützenhalle mit. Und dies in sagenhaften 80 Minuten, noch dazu mit einem Temperament, das jedermann von den Stühlen riss. Neuer Dirigent (die SZ berichtete) ist - als Nachfolger von Raymond Zizka - Martin Hommerich.

Rassig, voller Pep und mit kräftigem Blech startete das Orchester seine Weltriese mit dem „Fliegermarsch“, der 1912 von Hermann Dostal unter dem Titel „Kerzengrad steig´ich zum Himmel“ für die Operette „Der fliegende Rittmeister“ komponiert wurde.

Anschließend begrüßte die 1. Vorsitzende Tina Weber die Vertreter des öffentlichen Lebens, Ehrengäste und das Publikum, wozu sie eigens in eine dekorativ aufgebaute Lokomotive kletterte. „Rund um den Globus“ lautete dann auch der zweite Titel, der viele Parts weltbekannter Hits enthielt, und mit der „Feinschmecker-Polka“ des unvergessenen Polka-Königs Ernst Mosch wurde mächtig Appetit im Publikum geweckt.

Einen Abstecher in die Spätromantik unternahm das Orchester mit der „Edvard Grieg Selection“ - ein fetziges Medley aus den „Peer-Gynt-Suiten 1 & 2“. Martin Hommerich gefiel in diesem Rahmen nicht nur als einfühlsamer und agiler Dirigent, sondern auch als vorzüglicher Moderator. So sind seine Erläuterungen nicht nur informativ und präzise, sondern auch mit einem gehörigen Schuss oft hintergründigem Humor ausgestattet - Fähigkeiten, die ihm offenbar in die Wiege gelegt wurden.

Weiter ging es im Repertoire mit dem „Abschied der Slawin“, einem aus Russland stammenden Marsch voll russischem Stolz und mitreißender Dynamik, was vom Orchester auch so umgesetzt wurde. Mit der beliebten irischen Volksweise „Irish Tune from County Derry“ sowie der böhmischen Polka „Netolicka“ - 1830 von dem tschechischen Landmärchen Slezák erfunden- beendete das Orchester den ersten Konzerteil.

Eigentlich sollte nun die offizielle Übergabe des Dirgentenstabes von Raymond Zizka an Martin Hommerich erfolgen, doch leider hatte Ray Zizka als Berufsmusiker und Hornist andere Verpflichtungen.

Auch der Nachwuchs des Hilchenbacher Stadtorchesters ist keineswegs von schlechten Eltern. Denn nun legte sich das Jugendorchester mit dem blumigen Namen Notebusters unter dem Dirigat von Markus Heider gewaltig ins Zeug mit den Stücken „Land Of Hope And Glory“ sowie „Easy Pop Suite“. Anhaltende Ovationen gab es für die Darbietung der Filmmusik „Harry Potter“.

Einen großen und auch langen Abstecher machte danach wieder das Stadtorchester mit dem Medley „American Marchhighlights“.

Kein Problem für ein flexibles Orchester mit einer stets sorgfältigen Registrierung! „Oregon“ hingehen ist die musikalische Umsetzung einer faszinierenden Bahnfahrt mit der „Northern Pacific Railroad“.

Dann erneut ein gewaltiger Sprung mit dem terzenseligen Stück „Walzerperlen“ - von „Weib, Wein und Gesang“ bis zu „dunkelroten Rosen“ -, das regelrecht Wiener Kaffeehausatmosphäre aufkommen ließ. Scherzhaft ließ Martin Hommerich noch das Publikum wissen, dass es sich bei Hilchenbach eigentlich um ein „Städtel“ handelt, passend zum Titel des letzten Stücks des Konzert „Zum Städtele hinaus“.

Wie dem auch immer sei, etliche Zugaben waren angesagt, und erst nach dem Marsch „Hessisches Kreisregiment“ als Rausschmeißer gab sich das Publikum zufrieden.

Siegener Zeitung vom 30.01.2009

Gemeinsam musizieren
Markus Heider neuer Dirigent der Stadtorchester-Jugend

ciu Hilchenbach. Anfangs ist es ein wüstes Durcheinander von Tönen und Klängen. Hier bläst jemand ausdauernd ins Horn, dort probiert jemand am E-Bass herum, und der Schlagzeuger lässt die Wände wackeln. Vorbei ist diese Phase des individuellen Einstimmens allerdings mit einem Mal. Der Dirigent hat übernommen. Hebt den Taktstock, und alle wissen Bescheid. Tonleiter spielen. Rauf und runter und nochmal rauf und runter. Da capo! Das Jugendorchester spielt sich warm. Es ist Freitagnachmittag, halb vier, und damit, wie alle 14 Tage, Probenzeit. Die »Harry-Potter«-Filmmusik ist gerade aktuell, auch Musik aus dem »Phantom der Oper« und der Rockklassiker »Smoke On The Water«. Solche Musik selbst zu spielen, das motiviert!

15 Kinder und Jugendliche sind derzeit aktive Notebusters, wie sich das Jugendorchester des Hilchenbacher Stadtorchesters nennt. Drei junge Musiker befinden sich auf dem Weg dorthin, ihre instrumentale Grundausbildung läuft noch. Neu ist seit Anfang des Jahres der Orchesterleiter. Nachdem Gisèlle Blondeau aus beruflichen Gründen – die frühere Kontrabassistin der Philharmonie Südwestfalen wechselte zum 1. Januar 2009 zu den Bochumer Symphonikern – dieses Amt abgeben musste, hat der Vereinsvorstand einen Nachfolger gefunden: den in Olpe lebenden Markus Heider (31), Musik-, Mathe- und Physiklehrer an der Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach. Sein musikalisches Rüstzeug: Neben einem abgeschlossenen Musikstudium (Querflöte und Klavier) erwarb er an der Landesmusikakademie Heek die B-Qualifikation zum Orchesterleiter. Derzeit gibt er Ton und Richtung auch im Jugendorchester Ottfingen-Altenhof an; als Musiker, Saxofonist, spielt er selbst auch: im Musikverein Frenkhausen.

Was Markus Heider in seiner Arbeit mit jungen Musikern wichtig ist, wird im Gespräch rasch deutlich: Es geht ihm um ein gemeinsames Musizieren. »Jeder soll auf jeden hören, soll wahrnehmen, was rechts und links von ihm passiert, soll nicht einzeln vor sich hin spielen, sondern in der Gruppe.« Erst dann kann ein Orchester klingen. Weil dem Dirigenten bewusst ist, dass solch konzentrierte Rücksichtnahme durchaus fordernd ist, anstrengend, legt er gleichzeitig wert auf außermusikalische Gemeinschaftserlebnisse. Geplant ist zum Beispiel ein Wochenende auf Burg Bilstein (18. bis 20. September), »an dem wir gemeinsam unterwegs sind«, wie Jugendwartin Tina Weber sagt. Gemeinsam mit Stellvertreterin Simone Wilder und weiteren Mitarbeitern organisiert sie das »Drumherum« beim Jugendorchester – und beide spielen natürlich auch mit!
Am Sonntag, 1. Februar, stellen sich die Notebusters mit einem Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus Hilchenbach, also am Probenort, vor. Zwischen 15 und 18 Uhr können interessierte Kinder und Jugendliche und ihre Eltern Instrumente ausprobieren, bei einem Musikquiz mitraten, eine Jugendprobe miterleben und bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen. Dieser Nachmittag fügt sich ein in eine Reihe von öffentlichkeitswirksamen Aktionen des Jugendorchesters. Die Besuche in den Grundschulen Allenbach und Hilchenbach gehören auch dazu – und tragen Früchte. Bei der jüngsten Probe kamen eine Reihe von Mädchen und Jungs zum »Schnuppern« ins Feuerwehrhaus. Wer weiß, vielleicht spielen sie bald Dizzy Stratfords »Easy Pop Suite« schon mit... Zukunftsmusik (durchaus schon vernehmbar!) ist die verstärkte Zusammenarbeit von Stadtorchester und Schule. Die Hilchenbacher Realschule will das Konzept einer Bläserklasse umsetzen und kann dabei auf die Unterstützung des Orchesters zählen.

Wer mehr über das Jugendorchester wissen, vielleicht die Notebusters auch unterstützen will, wendet sich an Stadtorchester-Geschäftsführer Lothar Mergler, Tel. (02733) 12233. Weitere Infos im Internet: www.stadtorchester-hilchenbach.de.

Siegener Zeitung vom 19.01.2009

Helfern Fortbildung ermöglicht

Siegen/Hilchenbach. Einen Neujahrstusch besonderer Art brachten jetzt Lothar Mergler, Geschäftsführer des Hilchenbacher Stadtorchesters und Dr. Dagmar Hoffmann als 2. Vorsitzende dem Ambulanten Kinderhospizdienst Siegen: Sie überreichten einen Scheck über 505,50 Euro - der Reinerlös des jüngsten Weihnachtskonzerts des Stadtorchesters in der katholischen Kirche in Hilchenbach. Für den Ambulanten Kinderhospizdienst Siegen freute sich Kathrin Roeingh über die Spende. Der 2006 eröffnete Dienst, der lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien in der Gestaltung des Alltags und mit Gesprächen unterstützt, will das Geld zur Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter nutzen. Sie werden einen Seminartag in einem Trauerinstitut verbringen. 

Siegener Zeitung vom 09.12.2008

Gelungene Mischung
Stadtorchester Hilchenbach spielte für Kinderhospizdienst

Hilchenbach. Alle Jahre wieder, so ist es Brauch, veranstaltet das Stadtorchester Hilchenbach in der kath. Kirche St. Vitus in Hilchenbach sein Adventskonzert und profitiert von der tollen Akustik den Gebäudes. Und so waren die Bänke auch an diesem zweiten Adventssonntag (07.12.2008) fast voll besetzt. Nach einem schwungvollen Auf- und Festmarsch begrüßte Pfarrer Martin Assauer die Besucher; danach ging es weiter mit dem Stück "Voices" des griechischen Komponisten Vangelis.

 

Es war eine gelungene Mischung aus klassischen und modernen Weihnachts- und Wintermelodien, die das Stadtorchester unter der Leitung Ray Zizka den Zuhörern präsentierte. Zu böhmischen Weihnachts-Pastorellen wippte der ein oder andere Fuß dann auch mal im Takt, und "Jingle Bells" in der Swing-Version machte ebenfalls allen gute Laune.

Fast jedes Stück wurde von Mitgliedern das Ochesters vorgestellt, bevor es vorgetragen wurde, und so erfuhr man dann auch neben einigen biographischen Eckdaten aus Atonio Vivaldis Leben, dass der italienischen Winter der aktuellen Siegerländer Witterung gar nicht so unähnlich ist: "Stellen sie sich Italien vor, mit Plustemperaturen und ziemlich viel Regen - genauso wie hier!" Das machte das barocke Stück "Winter" aus den "Vier Jahreszeiten" gleich noch interessanter.

Die kleine Weihnachtsgeschichte von der Kerze, die Angst vor Feuer hat, ging natürlich gut aus und lockerte den ansonsten rein musikalischen Nachmittag ein wenig auf. Auch das Jugendorchester mit dem tollen Namen "Notebusters" (die Notenjäger)
unter der Leitung von Giséle Blondeau zeigte mit zwei Stücken, was es so alles gelernt hat. Geschäftsführer Lothar Mergler betonte, dass Kinder und Jugendliche im Orchester immer herzlich willkommen seien und man sich bemühe, ihnen einen schnellen Einstieg ins Musizieren zu ermöglichen.

Den Abschluss des Programms bildete "Süßer die Gocken nie klingen", bei dem das Publikum der Bitte nachkam, doch einmal kräftig mitzusingen. Der Eintritt zum Konzert war frei, allerdings hatte das Orchester sich dazu entschlossen, in diesem Jahr Spenden für den Ambulanten Kinderhospizdienst zu sammeln, der seit August 2006 in der Kinderklinik auf dem Wellersberg untergebracht ist. Mitarbeiterin Kathrin Roeingh stellte ihre Arbeit mit unheilbar kranken Kindern und deren Familien vor, die sehr stark auf Spenden und Unterstützung angewiesen ist.

 

@ Stadtorchester Hilchenbach

@ Stadtorchester Hilchenbach

 

@ Stadtorchester Hilchenbach

Westfalenpost vom 02.09.2008

Auftritt Neurol. Fachklinik 31.08.2008

Hilchenbach. Konzertangebote unterschiedlicher Art gehören unter anderem mit zum Therapiekonzept in der Neurologischen Fachklinik Hilchenbach. Die Klinik ist deshalb auch ein weiteres kulturelles Standbein im reichhaltigen Kulturangebot der Stadt Hilchenbach. Auch jetzt war das Stadtorchester Hilchenbach unter der musikalischen Leitung seines Vize-Dirigenten Markus Hoffmann wieder zu Gast im Foyer der Klinik. Große Begeisterung riefen unter anderem die virtuos vorgetragenen Stücke wie der "Fliegermarsch", "Wien bleibt Wien" oder die "Kuschelpolka" bei den Konzertbesuchern hervor, die sich mit viel Beifall für das schöne Konzert bedankten.

 

 

@ Stadtorchester Hilchenbach

Westfalenpost vom 30.06.2008

"Fliegermarsch" zum Auftakt

Hilchenbach. Zum traditionellen "Wiesn-Fest" hatte das Stadtorchester Hilchenbach auf die Gerichtswiese vor der Wilhelmsburg eingeladen. Für zwei Tage begeisterte das Orchester unter der Leitung von Ray Zizka, Hornist der Philharmonie, wieder die Hilchenbacher und Freunde des Orchesters. Mit dem "Fliegermarsch" eröffnete das Blasorchester die ansprechende Konzertfolge. Beim zweiten Festtag am Sonntag wechselten sich das Stadtorchester Hilchenbach und der Spielmannszug des TuS von 1865 Hilchenbach mit ihren instrumentalen Klängen ab. So ging es dann weiter bis in die frühen Abendstunden, um schließlich das EM-Finale gemeinsam mitzuerleben.

 

@ Stadtorchester Hilchenbach - Foto: Jürgen E. Arndt

Siegener Zeitung vom 29.04.2008

Auch die Biene Maja ließ grüßen

Das Stadtorchester Hilchenbach widmete sich dem "TV-Kult" auf musikalischer Weise

sib Hilchenbach. Ein sehr gut besuchtes Konzert in der Schützenhalle konnte das Stadtorchester Hilchenbach verbuchen. Unter dem Mott "TV-Kult" spielten die Musiker einen tollen Konzertsonntagnachmittag, dem auch zahlreiche "Konkurrenzveranstaltungen" in der näheren Umgebung und schönes Frühlingswetter nichts anhaben konnten. Die Zuhörer wurden mit einem äußert liebevoll zusammengestellten Programm verwöhnt, bei dem auch der Rahmen stimmte: Die Halle war mit Scherenschnitten von nostalgischen Fernseh-Apparaten, Kameras und Szene-Klappen geschmückt, und einige Kinder trugen entsprechende Kostüme, als beim Medley "Hurra, Hurra!" die Titelmelodien bekannter Kindersendungen wie "Biene Maja", "Die Schlümpfe" oder "Heidi" angestimmt wurden. Wenn das Bienchen so flott durch die Halle brummt und der Schlumpf so niedlich vorbeiwackelt, müssen die Zuschauer einfach strahlen!

 

Aber auch sonst hatte die Kapelle unter der bewährten Leitung von Ray Zizka jede Menge akustischer Appetithäppchen zu bieten. Mit "Musik ist Trumpf", der Titelmelodie jener berühmten Samstagabend-Show mit Peter Frankenfeld, der von 1975 bis 1981 ausgestrahlt wurde, eröffnete das Orchester seinen TV-Nachmittag. Nach einer kurzen Begrüßung durch Geschäftsführer Lothar Mergler übernahm Vize-Dirigent Markus Hoffmann die Moderation des Programms und konnte neben weiteren Klang-köstlichkeiten ein an Mozart erinnerndes "Concerto Italiano" von Kees Vlak ankündigen, bei dem die junge Musikerin Karin Renschler das Fagott-Solo souverän übernahm. Wildwest-Romantik und gefahrvolle Momente griff das Orchester mit Themen aus den Winnetou-Filmen auf. Die Musik dazu, wie auch zu zahlreichen Edgar-Wallace-Verfilmungen oder auch "Der Alte", hat Martin Böttcher geschrieben. Mit der "Kuschelpolka" bewies das etwa 30-köpfige Stadtorchester jede Menge Rhythmus im Blut, und das anschließende Potpourri mit Auszügen aus "Gladiator" und "Ben Hur" forderte die Musiker instrumental heraus.

 

Im Anschluss an die Pause setzte das Jugendorchester des Hilchenbacher Stadtorchesters das Programm fort. Die "Notebusters" werden eigentlich von Giselle Blondeau musikalisch geleitet, aber an diesem Konzertnachmittag übernahm Ray Zizka das Dirigat. Die 15 jungen Leute spielten den opulent-modernen Marsch "Land Of Hope And Glory" und konnten auch mit Musik aus den Filmen "Aladin" und "König der Löwen" jede Menge Sympathie beim Publikum sammeln. Seit etwa zwei Jahren spielt das Jugendorchester miteinander und hat sich in dieser Zeit gedeihlich entwickelt. Mit einer Reggae-Ballade rundeten die "Notebusters" ihren Programmteil ab. Das Stadtorchester spielte im zweiten Teil die wuchtigen, weitschweifigen Melodienbögen aus dem Kino-Erfolg "Herr der Ringe". Deutschen Fernseh-Quotenhits wie "Das Traumschiff", "Derrick" oder "Wetten dass...?" wurde in einem weiteren Medley namens "TV-Kultabend" musikalische Ehre zuteil.

 

Es folgten "Mars de Medici", von Komponist Johann Wichers als Dank für die Ärzte geschrieben, die ihn im Krankenhaus offenbar erfolgreich behandelten., und "Rauschende Birken", bekannt geworden durch Ernst Mosch. Mit dem peppigen US-Marsch "Minutemen" setzte das Stadtorchester den offiziellen Schlusspunkt seines Konzerts.

Siegener Zeitung, SWA vom 03.01.2008

 

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Stadtorchesters Hilchenbach e. V. wurde Alfred Menn ( 2.v.l.) geehrt. Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Volksmusikerbund erhielt er eine Urkunde und Ehrennadel in Gold durch den Vorsitzenden des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein des Volksmusikerbundes NRW Theo Sting (l.) überreicht. Anschließend wurde Alfred Menn für besondere Verdienste im Stadtorchester Hilchenbach zum Ehrenmitglied ernannt. Geschäftsführer Lothar Mergler und Dr. Dagmar Hoffmann als zweite Vorsitzende dankten Alfred Menn für seinen Einsatz und hoffen, dass der geehrte Tubist noch lange aktiv im Orchester mitspielt.

Westfälische Rundschau vom 24.12.2007 (von Roman Gertz)

Stadtorchester stimmt auf Weihnachten ein

Trotz klirrender Kälte fanden sich 80 Zuhörer in vorfestlicher Stimmung auf dem Hilchenbacher Marktplatz ein. Im Schein der Lichterketten spielte das Stadtorchester Hilchenbach klassische Weihnachtslieder. Gebannt lauschte das Publikum während der 30-minütigen Vorstellung weihnachtlichen Hymnen wie „Vom Himmel hoch da komm ich her”, „Alle Jahre wieder” oder „Stille Nacht heilige Nacht”. Unter der Leitung von Günter Schneider, der den hauptamtlichen Dirigenten Ray Zizka vertrat, verbreiteten die 20 Musikerinnen und Musiker eine feierliche und gemütliche Stimmung auf dem Marktplatz, der sich das begeisterte Publikum bereits schon nach den ersten Takten nicht mehr entziehen konnte. Das Stadtorchester beendet schon seit drei Jahrzehnten mit dem weihnachtlichen Konzert auf dem Marktplatz zum einen seine Konzertsaison, möchte aber auch vor allem, so Lothar Mergler „den Hilchenbachern für die tolle Unterstützung, die das Orchester das ganze Jahr über erfährt, danken”. Anschließend setzte das Orchester den Jahresabschluss im Feuerwehrhaus Hilchenbach fort. Beim gemütlichen Beisammensein nahm der Vorsitzende des Volksmusikerbundes des Kreises Siegen-Wittgenstein, Theo Sting, Ehrungen vor. So wurde Alfred Menn, der für seine Orchesterfreunde schon seit über 50 Jahren der "Mann an der Tuba" ist, in den Stand der Ehrenmitglieder erhoben. Im neuen Jahr findet traditionell der Konzertauftakt des Orchesters mit dem Frühlingskonzert statt. Lothar Mergler betonte außerdem, dass Interessenten im Orchester jederzeit herzlich willkommen sind und besonders Kinder und Jugendliche hier gerne ihren musikalischen Einstieg wagen können. Sie erfahren beim Stadtorchester eine vollständige Ausbildung und können anschließend im großen Orchester mitspielen.

 

© Stadtorchester Hilchenbach
© Stadtorchester Hilchenbach

Die Bilder wurden uns von der WR - Roman Gertz zur Verfügung gestellt.

 

Siegener Zeitung SWA vom 03.01.2008

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Stadtorchesters Hilchenbach e. V. wurde Alfred Menn (2.v.l.) geehrt. Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Volksmusikerbund erhielt er eine Urkunde und Ehrennadel in Gold durch den Vorsitzenden des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein des Volksmusikerbundes NRW Theo Sting (l.) überreicht. Anschließend wurde Alfred Menn für besondere Verdienste im Stadtorchester Hilchenbach zum Ehrenmitglied ernannt. Geschäftsführer Lothar Mergler und Dr. Dagmar Hoffmann als zweite Vorsitzende dankten Alfred Menn für seinen Einsatz und hoffen, dass der geehrte Tubist noch lange aktiv im Orchester mitspielt.

 

© Stadtorchester Hilchenbach

Foto: von links Theo Sting, Alfred Menn, Dr. Dagmar Hoffmann, Lothar Mergler

Westfalenpost vom 12.12.2007

Geschenk an Gemeinde

Adventskonzert des Stadtorchesters Hilchenbach in St. Vitus

Hilchenbach. Mit bekannten und neuen Advents- und Weihnachtsstücken stimmte das Stadtorchester Hilchenbach unter dem Dirigat von Ray Zizka in der katholischen Pfarrkirche St. Vitus in Hilchenbach weihnachtlich ein. „Ein Geschenk an die Gemeinde“, bedankte sich Pfarrer Martin Assauer. Gemeinsam mit ihrem Dirigenten hatten Vorsitzender Frank Klein und die 35 Musiker ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt.

Mit dem Festmarsch „Tochter Zion“ eröffnete das Orchester unter dem Dirigat von Ray Zizka die Programmfolge. Instrumental ausgefeilt folgten unter anderem die Stücke „Shipston Prelude“, „Canto a Unicef“ sowie „Aber Heidschi-Bumbeidschi, „White Christmas“ und „Jingle Bell Rock“. Auch das Jugendorchester aus 15 Mitgliedern der insgesamt 32 Musikschüler des Stadtorchesters Hilchenbach brachten sich unter der Leitung von Giselle Blondeau mit „Land of hope and glory“ und „Christmas Spiritual“ in die Konzertfolg ein. Gemeinsam mit dem großen Orchester erklang dann „Herbei, oh ihr Gläubigen“ und leitete über zur Weihnachtsgeschichte, vorgetragen vom Jugendorchester.

Ob es die Vorträge „Leise rieselt der Schnee“ oder unter anderem das Weihnachtslieder-Medley „Happy Christmas“ war, die Konzertbesucher warenbegeistert und bedankten sich mit reichlich Beifall beim gossen Orchester und dem Jugendorchester. Mit „The Rose“ als Zugabe verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker.   

Siegener Zeitung vom 12.12.2007

Frisch und festlich

Stadtorchester Hilchenbach mit unterhaltsamen Programm / Plattform für den Nachwuchs

Hilchenbach. Stimmungsvoll präsentierte sich das Stadtorchester Hilchenbach unter dem Dirigat von Ray Zizka am Sonntagnachmittag in der gut besetzten St.-Vitus-Kirche Hilchenbach. Pfarrer Martin Assauer würdigte in seinem Grußwort das Engagement des Orchesters, dessen Darbietungen nicht mehr wegzudenken seien. Es waren traditionelle, aber auch modernere Kompositionen, mit denen die Musikanten ihr Publikum erfreuten. Der Festmarsch „Tochter Zion“ aus dem „Messias“ von Händel bildete den würdevollen Auftakt; bei dem eher neuzeitlichen Werk „Canto a Unicef“ gefiel Robert Kleinstück als Solist auf der Klarinette. Die mit viel Feingefühl vorgetragene Weise „Es wird schon gleich dumpa“ ist ein gern gehörter Klassiker, und bei dem Satz „The Last Rose Of Summer“ brillierten als Solisten Tina Weber auf der Flöte sowie Lara Weller auf der Oboe. Stolz ist man auch auf das Jugendorchester, das übrigens noch an weiteren tiefen Stimmen interessiert ist. Unter dem Dirigat von Giselle Blondeau spielte die Jugend frisch und konzertant „Land Of Hope And Glory“ sowie das „Christmas Spiritual“. Gemeinsam mit den „Großen“ wurde die festliche Weise „Herbei, oh ihr Gläubigen“ angestimmt.

Eine humorvolle Weihnachtsgeschichte steuerte Sarah Wilder aus den Reihen des Jugendorchesters bei, passend dazu durfte zu „Leise rieselt der Schnee“ auch das Publikum mit einstimmen. Locker und flockig das Weihnachtslieder-Medley „Happy Christmas“; der „Jingle Bells Rock“ bildete eher einen modernen Kontrastpunkt. Keine leichte Aufgabe hatten sich die Musizierenden mit der Komposition „Highland Cathedral“ gestellt. Das anspruchsvolle Werk wurde mit reichlich Applaus bedacht. Stolz ist man auf die Kontakte zur Philharmonie Südwestfalen durch die Dirigenten Ray Zizka und Giselle Blondeau. Die Kontakte ermöglichen die gute Ausbildung, insbesondere des Nachwuchses.

 

Als obligatorische Zugabe stimmte das Orchester den modernen Satz „The Rose“ an, danach durfte man noch etwas Gutes tun. Neue Musikinstrumente kosten sehr viel Geld, und so wurde der am Ausgang erbetene Obulus diesmal der Jugendarbeit zugesprochen.

Siegener Zeitung vom 10.09.2007

Wiesenfest begeisterte

Stadtorchester Hilchenbach und Freunde musizierten auf Gerichtswiese Hilchenbach. Sein beliebtes Wiesenfest feierte am Sonntag das Stadtorchester Hilchenbach auf der Gerichtswiese. Ursprünglich war der Termin schon für Juni geplant gewesen, aber da das Wetter seinerzeit zu schlecht war, vertagten die Musiker die Veranstaltung in den September. Bei verhältnismäßig beständigen Außenbedingungen startete das Orchester seine Vorträge unter Leitung von Ray Zizka, darunter diverse Walzer, Dixie-Klänge und ein Udo-Jürgens-Medley. Musikalische Gäste bei dem Open-Air-Konzert waren auch die Aktiven im Spielmannszug des TuS Hilchenbach 1865 mit Stabführer Rainer Conrad. Sie setzen auf Märsche wie “Kleine Garde" oder einen rhythmusbetonten "Mambo". Spielmannszug und Stadtorchester waren auch im Verbund zu bewundern. Zusammen spielten sie die Märsche "Sang und Klang" und “Preußens Gloria". Hören lassen konnte sich auch das Jugendorchester des Stadtorchesters, "Notebusters" genannt. Der Nachwuchs wird geleitet und geschult von Giselle Blondeau, die "Eleven Memories" aus dem Musical "Cats" und "Folklore der Welt" einstudiert hatte. Zu solch einem zünftigen Wiesenfest gehören natürlich nicht nur orchestraler Klang, sondern auch die passenden kulinarischen Genüsse. Die Helfer vom Stadtorchester reichten deftige "Haxn" und Sauerkraut, Weißwürstchen oder Brezeln. Dazu schmeckte ein Weißbier natürlich wunderbar, und "Süßmäuler" kamen nachmittags bei Kaffee und Kuchen auch nicht zu kurz.

Siegener Zeitung vom 25.04.2007

Volltreffer zum Frühling - Stadtorchester Hilchenbach mit einigen Höhepunkten

Hilchenbach. Rythmisch, modern und auch eine Prise Folklore - für jedermann war beim Frühlingskonzert des Stadtorchesters Hilchenbach am Sonntagnachmittag in der Schützenhalle etwas dabei. Bei strahlendem Frühlingswetter bewältigten die Musikantinnen und Musikannten unter ihrem Leiter Ray Zizka, Musiker der Philharmonie Südwestfalen, ein fast dreistündiges Mammutprogramm, bei dem es allerdings einige solistische Höhepunkte gab. Das gesamte Konzert wurde von der Saxophonistin Julia Schwermer ausführlich und mit humorvollen Einlagen kommentiert.

 

Wuchtig der Auftakt mit dem „Festlichen Einzug“, in dem Fanfarenklänge dominierten. Rythmisch elegant abgesetzt die Komposition „La Storia“- eine Filmmusik, zu der es nie je einen Film gegeben hat. Einen Volltreffer landete dann das Orchester mit der Darbietung des Gallops „Erinnerung an Zirkus Renz“, bei dem Hakon Kartveit- ebenfalls Musiker der Philharmonie- außerordentliche Soli auf dem Xylophon lieferte. Verkleidet als Clown und mit schwungvoller Parodistik heizte er dem Publikum tüchtig ein; der Beifall fiel entsprechend aus. Richtig fetzig gaben sich die Musikanten später bei „James Bond 007“- einer Hommage an den gleichnamigen und bekannten Krimihelden und Agenten.

 

Während der ausgiebigen Pause inklusive Kuchenbuffet gab es viel Gelegenheit zum Austausch und Fachsimpeln mit den Orchestermitgliedern. Danach stellte das Jugendorchester unter Leitung von Giselle Blondeau, Kontrabassistin bei der Philharmonie, sein musikalisches Können unter Beweis. Dabei scheuten die jungen Künstlerinnen und Künstler auch vor schwierigen Werken wie „Das Phantom der Oper“ keineswegs zurück, und es musste eine Zugabe her.

 

Im zweiten Teil des Konzerts waren noch mehr bekannte und populäre Werke zu hören. Rasant-zackig der „Florentiner-Marsch“ mit seinen nicht leichten chromatischen Passagen, und bei der „Teufelszunge“ ließ Solist Thomas Kies auf seiner Trompete der Zuhörerschaft fast den Atem stocken. Eine würzige Einlage gab es danach mit der „Amboss-Polka“ im typischen Marschtempo, zu der auch ein echter Amboss zum Einsatz kam. Locker und gefällig kam die „Bohemian Rhapsody“ daher. Einen Kontapunkt dazu bildete der „Fluch der Karibik“, bei dem die Musizierenden sogar Piratenkappen aufsetzten.

 

Doch auch an die Freude böhmischer Blasmusik hatte man gedacht, wurde es doch beim letzten Stück „Egerland, Heimatland“ regelrecht anheimelnd. Zwei Zugaben wurden stürmisch erklatscht. Der Marsch „Alte Kameraden“ als Ohrwurm und „Rausschmeißer“ setzte den Schlusspunkt unter das farbenfrohe und bunte Frühlingskonzert.

© Stadtorchester Hilchenbach

Siegerlandkurier vom 25.03.2007

Mit Musik Kindervilla Dorothee fördern

Der Leiter der Kindervilla Dorothee in Kreuztal-Buschhütten Jürgen Müller nahm dankend die Spende in Höhe von 600,00 Euro des Stadtorchesters Hilchenbach entgegen. Frank Klein und Lothar Mergler überbrachten jetzt den Scheck. Hierbei handelt es sich um den Erlös aus dem weihnachtlichen Benefizkonzert. Bereits seit 17 Jahren veranstaltet das Stadtorchester Hilchenbach ein weihnachtliches Konzert und spendet die Einnahmen für einen guten Zweck. Der jetzige Spendenbetrag wird zum Kauf von kleinen Schränkchen und für diverse Spielmaterialien verwendet. Spenden für Anschaffungen werden benötigt um den Kindern und Jugendlichen ein umfangreiches Freizeit- und Beschäftigungsprogramm zu ermöglichen, betonte Jürgen Müller. Die Kindervilla Dorothee nimmt als anerkannte Kurzzeitpflegeeinrichtung behinderte Kinder und Jugendliche für ein paar Tage bzw. Wochen auf, wenn ein Elternteil erkrankt ist oder um die Eltern bei der Betreuung zu entlasten.

Westfälische Rundschau vom 27.12.2006

Stadtorchester bedankte sich

Das Weihnachtsblasen des Stadtorchesters Hilchenbach kurz vor dem vierten Advent bedeutet für viele Bürger den Anfang der Weihnachtszeit. Auch diese Jahr veranstalteten die Bläser das traditionelle Weihnachtsblasen auf dem Marktplatz. In der mit vielen kleinen Lichtern beleuchteten Stadtmitte bedankten sich die Bläser bei den Bürgern mit erlesenen Weihnachts- stücken für ein schönes Konzertjahr. Viele Kamen und lauschten den Klängen der Blech- und Holzinstrumente. Dank trockenen Wetters ertönten "Vom Himmel hoch" oder "Es ist ein Ros`entsprungen" vor der Fachwerkkulisse. Seit über 20 Jahren schließt das Stadtorchester seine Saison damit ab.

Siegener Zeitung vom 01.12.2006

Stabübergabe bei Notebusters

Giselle Blondeau folgt Julia Schwermer

Alle 14 Tage freitags nachmittags probt das Jugendorchester "Notebusters" des Stadtorchesters Hilchenbach. Neben der Vorbereitung auf das anstehende Weihnachtskonzert am 17.12.2006 um 16.00 Uhr in der St. Vitus Kirche in Hilchenbach, an dem das Jugendorchester auch eine Kostprobe seines Könnens geben wird, stand diesmal eine Stabübergabe auf dem Programm. Die Leitung des Jugendorchesters wurde von Julia Schwermer aus beruflichen Gründen an Giselle Blondeau übergeben. Giselle Blondeau ist als Solistin für Kontrabass Musikerin bei der Philharmonie Südwestfalen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Jugendorchester, in dem zur Zeit 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahre spielen. Das Stadtorchester Hilchenbach betreibt seit Jahren aktive Nachwuchsarbeit. Junge Menschen sollen mit Freude an die Musik herangeführt werden. Die musikalische Ausbildung erfolgt durch die Orchestermitglieder und Musiker der Philharmonie Südwestfalen. So konnte u. a. der Solotrompeter der Philharmonie Thomas Kiess für die Jugendarbeit gewonnen werden. Das Erlernen eines Instrumentes wie z. B. Klarinette, Querflöte, Saxophon, Trompete, Flügelhorn, Horn, Tenorhorn, Posaune, Tuba und Schlagzeug erfolgt zunächst in Einzelunterricht. Einige Musikschüler können bereits nach einem Jahr im Jugendorchester mitspielen und hoffen auf einen baldigen Aufstieg in das große Orchester. Alle Kinder, Jugendliche und Musikliebhaber, die ein Instrument erlernen möchten, können im neuen Jahr wieder eine Musikausbildung beginnen. Die Ausbildungsinitiative richtet sich insbesondere auch an die örtlichen Schulen und deren Fördervereine.Anmeldungen und Fragen können an Frank Klein oder an Lothar Mergler gerichtet werden.

Siegener Zeitung vom 16.09.2006

 

Hilchenbach. Viel Spaß hatten jetzt die Kinder und Jugendlichen des Jugendorchesters "Notebusters" vom Stadtorchester Hilchenbach auf der Burg Altena. Während des Proben- und Freizeitwochenendes standen die Besichtigung der Burg, des Drahtmuseums sowie zahlreiche Musikproben auf dem Programm. Abends wechselten sich Spiel und Sport ab. Das Wochenende trug zur Förderung der Gemeinschaft der jungen Orchestermitglieder bei, resümierte Dirigentin Julia Schwermer, die von Tina Weber und Simone Wilder unterstützt wurde. Pressesprecher Lothar Mergler versicherte den Nachwuchsmusikern, dass im nächsten Jahr wieder ein Erlebniswochenende durchgeführt werde.

Siegerlandkurier 20.08.2006

Der Rabe fiel auch bei Regen und Sturm

Sommerfest der Siedlergemeinschaft

Hilchenbach. Das Rabenwerfen war trotz angespannter Wetterlage die Attraktion beim Sommerfest der Siedlungsgemeinschaft Hilchenbach. Nach der Krönung von Rabenkönig Christian Roth sorgte die Band "Kühlschrank" für Stimmung und gute Unterhaltung. Für die musikalische Umrahmung des Frühschoppens am zweiten Tag sorgten das Stadtorchester Hilchenbach und die beiden Chöre des Liederkranz Hilchenbach...

Siegener Zeitung vom 09.05.2006

Professioneller Unterricht

Tag der offenen Tür beim Hilchenbacher Jugendorchester

Eine feine Kostprobe ihres musikalischen Könnens boten die Mitglieder des Jugendorchesters Hilchenbach am Sonntagnachmittag. Der jährliche Tag der offenen Tür im Feuerwehrgerätehaus trägt dazu bei, dem interessierten Nachwuchs einen Eindruck zu verschaffen und lockte im vergangenen Jahr sieben Neuzugänge in die Reihen des Orchesters.

Um die Kinder und Jugendlichen in der Region für das Orchester zu begeistern, wurden in der jüngeren Vergangenheit außerdem Vorführungen in der Grundschule Allenbach und am Stift Keppel mit Erfolg organisiert. Nach der Probe unter Leitung von Julia Schwermer erläuterte Frank Klein, Vorsitzender des Stadtorchesters Hilchenbach das Konzept der musikalischen Ausbildung, die im Normalfall drei Jahre umfasst. Dabei wird das gewünschte Instrument vom Orchester gestellt, während die Finanzierung des theoretischen und praktischen Unterrichts vom Verein und den Eltern gleichberechtigt getragen wird.

Mit der Unterstützung der Philharmonie Südwestfalen wird den Kindern professioneller Unterricht geboten, der sich zudem reizvoll mit genügend Freizeitangeboten und natürlich Auftritten ergänzen soll. Zur Zeit besteht das seit zweieinhalb Jahren existierende Jugendorchester aus 15 Musizierenden und sechs Auszubildenden im Alter von 9 bis 25 Jahren, die nach ausreichender Schulung später dann im großen Stadtorchester ihr Bestes geben.

Westfälische Rundschau vom 03.05.2006

Glühwein zum Maibaum

Hilchenbach. Trotz des winterlichen Wetters ließen sich die Hilchenbacher den Start in den Frühling nicht verderben. Das Aufstellen des Maibaumes am Marktplatz ließen sie sich nicht entgehen.

Liebevoll schmückten die Kinder den Maibaum mit Schleifen, bevor er vom Löschzug Hilchenbach aufgestellt wurde. Es war schon das neunte Mal. Für die Unterhaltung der Gäste sorgte das Stadtorchester, das unter der Leitung von Ray Zizka ein gemischtes Programm zum Besten gab. Zu den "Walzergrüßen aus Oberkrain" schmeckte das Würstchen genauso wie zu "Baby Love" oder "Guantanamera". Wem es zu windig wurde, der konnte sich im Zelt verkriechen und seine Hände am heißen Glühwein wärmen, der zwar nicht zum Maifest, aber zum Wetter passte.

Rundschau vom 13.04.2006

Stadtorchester spielte in voll besetzter Schützenhalle

Melodienstrauß für den Frühling

Hilchenbach. Mit dem aufmunternden Stück "Concert Fanfare" begrüßte das Stadtorchester Hilchenbach die Gäste zum Frühlingskonzert. In der voll besetzten Schützenhalle erfreuten die Musiker, dirigiert von Ray Zizka, mit vielfältigen Darbietungen. Den Auftakt machten Opern-Melodien, nachdem der Vorsitzende Frank Klein die Zuhörer begrüßt hatte, Julia Schwermer. Leiterin des Jugendorchesters, führte durch das Programm, erzählte Wissenswertes über Komponisten und Werke. Viele Stücke waren dem Publikum bekannt, so die Melodien aus "Freischütz" und "Carmen".

Auch die Filmmusiken zu "Gladiators" und "Der rosarote Panther" gehörten zum Repertoire. Besonderen Applaus bekam Thomas Kies, Trompeter der Philharmonie Südwestfalen, für sein Solo in dem Stück "Die Post im Walde", den zweiten Teil bestritten die 15 Musiker des Jugendorchesters mit .....

Siegener Zeitung vom 12.04.2006

Fanfare kündigte Großes an

Stadtorchester Hilchenbach auf Erfolgskurs / Oper, Filmmusik, Pop und mehr im Programm

Hilchenbach. Lange und Intensiv geprobt hatten die Musikerinnen und Musiker vom Stadtorchester Hilchenbach für ihr Konzert am Sonntagnachmittag in der voll besetzten Schützenhalle. Das Ergebnis konnte sich hören und auch sehen lassen. Zudem tat das goldene Frühlingslicht, das durch die Fenster des Saales flutete, ein Übriges. Vorsitzender Frank Klein hieß in seinem Grußwort Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab sowie die Ehrenmitglieder Berthold Klein, Günter Schneider und Werner Steidel,der noch aktiv am Tenorhorn mitwirkt, willkommen. Durch das Programm führte die junge Musikantin Julia Schwermer. Unter dem Dirigat von Ray Zizka, der aus Cleveland im US-Staat Ohio stammt, überzeugte das Stadtorchester Hilchenbach durch sein hohes Niveau. Grandios zur Einstimmung die "Concert Fanfare". Fanfaren künden bekanntlich immer ein großes Ereignis an, und so war es auch. Denn mit unvergänglichen Melodien wie "Freischütz", "Carmen" und Wilhelm Tell" entführten die Musizierenden ihr Publikum in lockerem, gefälligem Swingrhythmus in die "Welt der Oper". Auch mit dem Charakterstück "Die Post im Walde" hatte es sich das Orchester nicht gerade leicht gemnacht, ist es doch von vielen wechselnden Einsätzen geprägt. Den berühmten "Widerhall" des Waldes lieferte dazu trefflich Solist Thomas Kies auf der Trompete. Kies ist ebenso wie Dirigent Ray Zizka Musiker der Philharmonie Südwestfalen und von dieser wirken noch weitere Mitglieder aktiv bei den Hilchenbachern mit. Damit kann das rund 30-köpfige Stadtorchester auch vieles bieten, was bei der berühmten Filmmusik "The Gladiotors", in der u. a. die Grausamkeiten der römischen Feldherrschaften abgehandelt werden, deutlich zutage trat.

Nach der Pause durfte die Jugend ran, bestehend aus 15 Jungmusikern, die zum Teil auch schon im "großen Orchester" mitspielen. Die jungen Musikantinnen und Musikanten, die von Julia Schwermer geleitet werden, erfreuten mit modernen und klassischen Melodien: "John Williams Trilogy", "Welcome to Jurassic Park", der "Floriani Messe" sowie "Irish Dream".

Sehr erstaunlich, was die Kinder und Jugendlichen leisteten, ist doch die Jüngste erst acht Jahre alt.

Nach dem Aufrtitt des Nachwuchses wurde die Zuhörerschaft wieder locker mit dem "Koburger Marsch" begrüßt. Das nächste, sehr populäre Stück "Zorba`s Dance" wartete mit stark unterschiedlichen Tempi auf. Mit einem Sheryl-Crow-Medley richtete das Orchester eine Hommage an die berühmte Popsängerin, wobei Julia Schwermer als Solistin auf dem Saxophon brillierte.

Als regelrechtes "Stückerl fürs Herz" entpuppte sich die böhmische" Fuchsgraben-Polka - auch diesen Stil haben die Hilchenbacher drauf. Der letzte Titel, "Time To Say Goodbye", passte nur zu gut am Ende des tollen Konzertes, doch damit gab sich das Publikum nicht zufrieden. Denn mit der Zugabe "Auf der Vogelwiese" stellte das Orchester witzig unter Beweis, dass es auch singen kann.

Das Stadtorchester Hilchenbach möchte übrigens dazu begeistern, ein Instrument kennen- und spielen zu lernen. Auch die Jugendlichen sollen finanziell besser gefördert werden. Am 7. Mai findet im Feuerwehrgerätehaus ein Tag der offenen Tür statt.

SWA vom 22.03.2006

Mit Musik das Krankenhaus unterstützen

Kredenbach. Die Geschäftsführerin des Evangelischen Krankenhauses in Kredenbach Ursula Göbel und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Anna Schneider freuten sich über die Spende des Stadtorchesters, die Frank Klein und Lothar Mergler mitgebracht haben. "Das Krankenhaus Kredenbach liegt den Menschen im nördlichen Siegerland sehr am Herzen. Das können wir glücklicherweise immer wieder feststellen", betonte Ursula Göbel. 500 Euro hatte das Orchester eingespielt. Das Geld stammt aus den Erlösen des alljährlichen weihnachtlichen Benefizkonzertes in Hilchenbach. Anne Schneider, die stellvertretende Pflegedienstleiterin des Krankenhauses wusste auch schon, wie sie das Geld einsetzen würde: "Von der Spende kaufen wir einen weiteren Notfallkoffer für unsere Chirurgie." Ein solcher Koffer enthält alles was nötig ist, um eine schnelle Versorgung des Patienten in einem Notfall sicherzustellen.

Siegener Zeitung vom 21.01.2006

Vorsitzender im Amt bestätigt

Stadtorchester erfreute 2005 mit Musik und Geselligkeit

SZ Hilchenbach. Die Mitglieder des Stadtorchesters Hilchenbach trafen sich jetzt zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Frank Klein ließ dieser im Jahresbericht das vergangene Jahr Revue passieren. Neben zahlreichen Auftritten bildeten das Frühjahrs- und das Adventskonzert die konzertanten Höhepunkte. Die geselligen Veranstaltungen des Vereins erfreuten sich großer Beliebtheit. So wurde das Wiesenfest von der Hilchenbacher Bevölkerung bestens angenommen. Nach der Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes erfolgten die Vorstandswahlen. Frank Klein bleibt weitere drei Jahre Vorsitzender, Werner Steidel ist Geschäftsführer, Tina Weber 2. Noten- und Zeugwartin sowie Jugenwartin, Simone Wilder stellvertretende Jugendwartin, Hartmut Menn 1. Rechnungsprüfer und Lothar Mergler arbeitet als 2. Rechnungsprüfer und Pressesprecher.

Rundschau vom 20.12.2005

Melodien auf dem Markt

Hilchenbach. Das gehört zur Vorweihnachtszeit in Hilchenbach dazu: das Stadtorchester bittet zum abendlichen Weihnachtsblasen auf dem Marktplatz. Vor der Kulisse des hell leuchtenden großen Tannenbaums und der anderen geschmückten Bäume ließen die Musiker Stimmung aufkommen, als sie auf ihre Weise "Frohe Weihnacht" wünschten. Und dazu schneite es sogar. Es ertönten "Tochter Zion", "Stille Nacht", "Alle Jahre wieder" und "Jingle Bells" über den historischen Markt. Unter der Leitung von Ray Zizka dankte das Orchester so auch den Hilchenbachern für die Aufmerksamkeit im zu Ende gehenden Jahr. Seit nunmehr über dreißig Jahren stimmt das Stadtorchester - und vor ihm der Feuerwehr-Musikzug - unter freiem Himmel auf das Weihnachtsfest ein.

Westfälische Rundschau, 20.04.2005

Stadtorchester gab erstes Frühjahrskonzert

 Auch das Jugendorchester stellte sich in der Hilchenbacher Schützenhalle vor

Hilchenbach. (is) Das Stadtorchester Hilchenbach hat zum ersten mal das große Frühjahrkonzert mit dem neuen Namen, den neuen Uniformen und dem neuen Dirigenten Ray Zizka gespielt.

Mit einem Repertoire aus volkstümlichen Stücken, Blasmusik und Unterhaltungsmusik empfingen die Musiker die Besucher in der voll besetzten Schützenhalle. Den Auftakt machte das Stadtorchester mit dem Marsch 'Naar Hogel Doel' von Johann Wichers. Darauf folgten 'Chant and Jubilo' von W. F. McBeth - ein frommes Kirchenlied, das mit Schlagzeug und Trompete in einem energischen Allegro umschlägt und so den Jubel dastellt. 'Der alte Dessauer' von A. Franz bot das Trompetensolo, das Michael Schuh hervorragend ausführte. Nach der Pause folgten brasilianische Weisen und Filmmelodien von Ennio Morricone. Ein besonderes Ereignis war das Auftreten des Jugendorchesters, das an diesem Nachmittag vorgestellt wurde. Die Nachwuchsmusiker spielten unter der Leitung von Christina Hoyer."

Ein Werkraum

"Ein Werkraum wird derzeit im Kinderhospiz Balthar in Olpe eingerichtet Dafür sollen die 440 Euro verwendet werden, die der Vorstand des Stadtorchesters Hilchenbach jetzt an die Öffentlichkeitsreferentin des Hospizes, Silke Friedrich, im Feuerwehrgerätehaus überreichte. Bereits zum 12. Mal hatte das Stadtorchester am 1. Advent des vergangenen Jahres ein Benefizkonzert in der katholischen Kirche Hilchenbach veranstaltet, dessen Erlös für einen guten Zweck gespendet wurde. Neben dem Hospiz kamen bereits die Neurologische Fachklinik und die MS-Aktivgruppe Hilchenbach in den Genuss der Gelder. Der Werkraum für die Kinder im Hospiz soll auch einen Brennofen für Töpferarbeiten bekommen. Momentan müssen die Kinder und ihr Betreuer ihre kreativen Arbeiten im Aufenthaltsraurn angehen. Die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskaner zu Olpe als Träger der Einrichtung hat einen Raum in unmittelbarer Nähe des Hospizes zur Verfügung gestellt der augenblicklich renoviert wird. Im März soll der Werkraum eröffnet werden. Unser Bild zeigt Lothar Merkler, den Pressesprecher des Stadtorchesters, Silke Friedrich, die 2. Vorsitzende des Stadtorchesters Dr. Dagmar Hoffman und den 1. Vorsitzenden Frank Klein (von links)."

Siegener Zeitung, Wochenanzeiger So. 20.02.2005

Stadtorchester: Dirigent Ray Zizka kommt gut an

"sz Hilchenbach. Auch in diesem Jahr nahmen die Mitglieder und Förderer des Stadtorchesters Hilchenbach die Einladung zur Jahreshauptversammlung gerne an. Wie der 1. Vorsitzende Frank Klein berichtete, war das musikalische Jahr 2004, also das erste Jahr nach der Umbenennung zum Stadtorchester Hilchenbach, sehr erfolgreich. Der neue Dirigent Ray Zizka, der als Hornist bei der Philharmonie Südwestfalen tätig ist, kommt bei der Hilchenbacher Bevölkerung gut an, heißt es in einer Pressemitteilung. Der 1. Vorsitzende Frank Klein dankte fr die gute Jugendarbeit. Mit Blick auf die Zukunft sollte diese noch ausgebaut werden. Nach den Wahlen stellen sich der Vorstand und die Ehrenämter wie folgt dar: Frank Klein (1. Vorsitzender), Dagmar Hoffmann (2. Vorsitzende), Werner Steidel (Kassenwart), Julia Schwermer (Noten und Zeugwart), Markus Hoffmann (2. Noten- und Zeugwart), Melanie Dornhöfer (Jugendwart), Hartmut Menn (Rechnungsprüfer), Tina Weber (2. Rechnungsprüfer), Lothar Mergler (Pressewart). Wer Interesse hat, ein Instrument zu erlernen, bei den Proben der Musik lauschen oder förderndes Mitglied werden möchte, kann sich mit dem 1. Vorsitzenden Frank Klein unter Tel. 02732/768837 in Verbindung setzen."

Westfälische Rundschau, 3. Dezember 2004

Fröhlicher Advent

Stadtorchester Hilchenbach gab ein Benefizkonzert fr das Olper Kinderhospiz Balthasar

"Hilchenbach.(is) Das Stadtorchester Hilchenbach hat in der katholischen Kirche Hilchenbach ein Benefizkonzert zu Gunsten des Kinderhospiz Balthasar in Olpe gegeben.

Unter der Leitung von Ray Zizka führten die Musiker allerlei Weihnachtslieder auf, neue und alte, auf deutsch und auf englisch. 'Sleigh Ride' und 'Heidschi-Bumbeidschi' gehörten ebenso dazu wie 'Fröhliche Weihnacht überall' und drei konzertante Stücke. Insgesamt war das Programm sehr fröhlich gehalten. Zusätzlich trug Julia Schwermer eine Weihnachtsgeschichte vor.

Das Orchester besteht aus 30 Aktiven zwischen zwölf und 70 Jahren; Junior Simon Gerstmann spielte bei dieser Gelegenheit sein erstes Konzert. Das Stadtorchester wird am Wochenende auf dem Chresdagsmärktche auftreten. Das Weihnachtsblasen auf dem Markt findet Freitag, 17. Dezember, 18.00 Uhr statt."

Siegener Zeitung Montag 21.06.2004

Oase der Entspannung und Kultur

Neu gestaltete Gerichtswiese für Öffentlichkeit eröffnet / Sommerfest des Stadtorchesters

"sib Hilchenbach: Hilchenbach sei eine Stadt der Musik, meinte Bürgermeister Günter Schlabach. Was liege da näher, als eine Naturbühne und eine neu gestaltete Wiese mit Musik zu eröffnen? Schlabach übergab am Sonntag im Rahmen des 1. Sommerfestes des Stadtorchesters Hilchenbach die Gerichtswiese im neuen Glanze offiziell an die Bürger und Gäste der Stadt.

Sitzgruppen, malerische Wege durch die parkartige Anlage, die Naturbühne für Konzerte und andere Aufführungen sowie diverse Spielgeräte fur Kinder sind hier umsäumt von Bäumen, der Wilhelmsburg und dem Marktplatz entstanden. Bereits im März waren die nahe gelegenen Behindertentoiletten freigegeben worden, jetzt folgte die Gerichtswiese, in deren Neugestaltung die Stadt 65.000 Euro investierte.

Durch die Kombination von Markt und Gerichtswiese sei ein wesentliches Ensemble als Erlebnisszene im Herzen Hilchenbachs entstanden, führte Schlabach weiter aus. Bereits 1991 wurden entsprechende Plane im Stadtentwicklungsausschuss beraten. 1997 legte die "ArGe Verkehrsführung und Gestaltung" ein Gesamtkonzept für die Entwicklung der Innenstadt vor, 2001 sammelte die Bürgerinitiative zur Erhaltung von Kraemers Park Unterschriften für den Parkausbau. Die Idee dazu floss in die endgültige Planung der Gerichtswiesenverdnderung mit ein. Ebenfalls im Jahr 2001 legte die Agendagruppe Tourismus ein Konzept vor, das auch die Einrichtung eines Biergartens vorsah. Der hierfür vorgesehene private Investor erteilte der Stadt jedoch eine Absage, das abgespeskte Konzept wurde schliefich- ab 2003 verwirklicht. Durch die Winterpause verzögerte sich die Eröffnung bis jetzt.

Die Gerichtswiese soll nicht nur eine Oase im Stadtkern für Erholungsuchende sein, sondern auch Veranstaltungsort für kulturelle Events, deshalb gibt es auch die Naturbühne. Bereits jetzt liegen der Stadt Amneldungen von acht Musik- und Gesangsvereinen vor, die in den kommenden Monaten unter dem Motto "Musik liegt in der Luft" auf der Genchtswiesenbühne musizieren möchten. Wo am Sonntag das Küchenzelt stand, werden in den kommenden Tagen noch zwei Sitzgruppen aufgestellt, die jeweils von der Karl-Krämer-Stiftung Hilchenbach und von der Stadtsparkasse anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens gestiftet wurden. Für die beiden Institutionen sprachen bei der Eröffnungsfeier Karl Zoll, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, und Sparkassendirektor Bernd Schmitz.

Das Sommerfest des Stadtorchesters erstreckte sich über den Samstag und den Sonntag. Am Samstagabend kamen trotz untypisch kühler Sommertemperaturen erfreulich viele Besucher, um sich das Fuf3ball-EM-Spektakel Deutschland-Lettland auf der Großeinwand in geselliger Runde anzuschauen. Vor und nach der Übertragung spielte das Stadtorchester unter Leitung von Ray Zizka.

Am Sonntag meldete sich das Orchester im Kleinformat in "Egerländer Besetzung" zurück und umrahmte die Eröffnung der Gerichtswiese unter dem Dirigat von Markus Hoffmann. Gespielt wurde dabei beispielsweise das überaus passende "Auf der Vogelwiese" und das Trompetenecho".

Am Nachmittag konzertierte das große Orchester, das das Medley "Abba Gold", diverse Konzertstücke und Märsche zu Gehör brachte. Von der guten Nachwuchsarbeit im Klangverbund kündete das Jugendorchester, das unter Leitung von Christina Hoyer ebenfalls einige Kostproben seines Könnens gab. Von den Junginstrumentalisten waren neben weiteren Vorträgen "Tiritomba" und der "Kokosnuss-Song" zu hören.

Westfalenpost 18.06.2004

Interview: Erstes Hilchenbacher Sommerfest

Darstellung auf der Gerichtswiese

"HILCHENBACH. (WP) WESTFALENPOST: Am Wochenende startet auf der Gerichtswiese in Hilchenbach am Sonnabend und Sonntag das 1. Hilchenbacher Sommerfest. Veranstalter ist das Stadtorchester Hilchenbach. Wie kam es zu dieser Idee?
FRANK KLEIN: Seit der Gründung des Stadtorchesters Hilchenbach im November 2003 mit einhergehender Neuuniformierung haben wir uns Gedanken gemacht, uns noch mehr als bislang in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Den richtigen Anlass haben wir vom Stadtorchester in der offiziellen Übergabe der neu gestalteten Gerichtswiese durch Bürgermeister Günter Schlabach gesehen.

FRAGE: Wie ist Ihre Idee bei der Stadt Hilchenbach aufgenommen worden?

KLEIN: Ordnungsamtsleiter Rolf Skale war sofort begeistert und hat uns vorgeschlagen, bei dieser Auftaktveranstaltung, also dem 1. Hilchenbacher Sommerfest, auch als Veranstalter zu fungieren. Das ist eine Möglichkeit, uns sowohl als großes Orchester als auch mit unserem Jugendorchester anläßlich des Sommerfestes vorzustellen und musikalische Freuden zu schenken.

FRAGE: Im November 2003 kam es zur Neugründung des Stadtorchesters. Wie kam es dazu?

KLEIN: Das Stadtorchester Hilchenbach ist aus dem 1935 gegründeten Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hilchenbach hervorgegangen. Innerhalb des Orchesters war der Wunsch laut geworden, eigenständig zu werden, dem Orchester neuen Schwung zu geben und vor allem weitere Instrumentalisten zu gewinnen. Das schien uns in der Form eines eigenständigen Orchesters als richtungsweisend. Natürlich hatten mir innerhalb der Feuerwehr bereits eine weitestgehende Eigenständigkeit. Auch das Verhältnis zur Feuerwehr war gut. Wir glauben aber, und die Erfolge bestätigen das, mit der Loslösung von der Feuerwehr den richtigen Weg gewählt zu haben.

FRAGE: Wie stark ist das große Orchester und wer ist der musikalische Leiter?

KLEIN: Wir sind 28 Musikerinnen und Musiker. Die musikalische Leitung hat der Berufsmusiker und Solohornist der Philharmonie Südwestfalen, Ray Zizka. Als gebürtiger Amerikaner bereichert er neben der traditionellen Blasmusik das Orchester auch durch „popular music” aus Übersee.

FRAGE: Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus?

KLEIN: Unser Jugendorchester besteht aus 15 Mitgliedern unter der Leitung von Christina Hoyer. Ganz besonders erfreut sind wir über das Ergebnis unserer jüngsten Werbeaktion. Immerhin 16 Musikschüler und -schülerinnen haben sich inzwischen angemeldet und werden jetzt in einem breiten Instrumentenspektrum ausgebildet. Da kommen uns natürlich auch unsere guten Kontakte zur Philharmonie Südwestfalen zugute.

Mit dem 1. Vorsitzenden des Stadtorchesters Hilchenbach, Frank Klein, sprach Jürgen E. Arndt"

Siegener Zeitung dk Hilchenbach

Liebeserklärung an die Musik

Adventskonzert in Hilchenbach mit Feuerwehr-Musikzug und CVJM-Posaunenchor

Gleich zwei Premieren auf einmal erlebten am Sonntagnachmittag die 250 Besucher des traditionellen Adventskonzertes des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach. Zum einen gestaltete der Musikzug dieses Konzert nicht alleine, sondern gemeinsam mit dem Posaunenchor des CVJM Hilchenbach, zum anderen fand das Konzert auf Wunsch der Musiker nicht wie gewohnt in der katholischen, sondern in der evangelischen Kirche in Hilchenbach statt. " Aber die Katholischen und Evangelischen sind ja eh Geschwister, es bleibt also in der Familie", sagte Pastor Hans Jürgen Uebach in seiner Begrüssungsrede. Unverändert blieb aber der Brauch, dass der Konzerterlös einem guten Zweck gespendet wird, in diesem Jahr an die Kredenbacher Bernhard-Weiss-Klinik.

Stolz zeigt sich an diesem Abend der erste Vorsitzende des Musikzuges, Frank Klein, ¨ber ein Röhrenglockenspiel, welches von Gönnern als absolutes Einzelstück entworfen, gebaut und der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt wurde. " Ich wüsste nicht, das noch ein Musikzug im südwestfäischen Raum ein solches Instrument besitzt", freute sich Frank Klein.

Die von Dietmar Schneider dirirgierten 30 MusikerInnen des Musikzuges eröffneten das Abwechslungsreiche Konzert mit Händels "Tochter Zion", dem symphonischen "Voices" von Vangelis und dem von seiner seiner besonderen Melodiösität und Rhytmik lebendem "Es kommt ein Schiff geladen". [...] [Nach den Musikstücken des CVJM brachte] der Musikzug das Gottvertrauen ausdrückende "Amen" und das sphärische "Just south of Utopia" [zu gehör], welches so gar nichts mit der klassischen Blasmusik zu tun hatte. Bei den Vorträgen des Blechbläserquartetts griff Dietmar Schneider dann selbst zur Trompete und musizierte gemeinsam mit dem Trompeter Michael Schuh und den Posaunisten Markus Hoffmann und David Leitner "Canzona Bergamasca" von Samuel Scheidt und den "Gefangenenchor" aus Guiseppe Verdis Oper "Nabucco". Daraufhin las Klarinettistin Julia Schwermer die Adventsgeschichte "Eine Insel, die sie Weihnachten nennen" vor, musikalisch umrahmt durch den Instrumentalkörper der Freiwilligen Feuerwehr mit den Stcken "Kyrie" und "Zum Segen" aus der Florianimesse von Karl-Pramstaller. Mit "Caro mio ben" machte der Musikzug eine Liebeserklärung an die Musik und beeindruckte die Zuhörer mit der flotten, unterhaltsamen "Petersburger Schlittenfahrt" [...]. Abgerundet wurde das gelungene Konzert mit einem Medley bekannter und beliebter Weihnachtslieder, dem Klassiker "White Christmas" von Bill Crosby und der zur Jahreszeit passenden Zugabe "Es wird schon gleich dunkel".